1. Zeitraum
2. Ihre Anfallsarten (optional)
Beschreiben Sie Ihre Anfälle mit eigenen Worten oder mit den Begriffen Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes. Im Kalender tragen Sie dann nur noch A, B oder C ein. Leere Felder bleiben zum handschriftlichen Ausfüllen frei.
3. Medikamente und Angaben (optional)
4. Zusätzliche Spalten
Ihre Eingaben werden nicht gespeichert und nicht übertragen. Alles bleibt in Ihrem Browser.
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Tipp: Im Druckdialog können Sie statt eines Druckers „Als PDF speichern“ wählen. Format: A4 quer.

Mit diesem Anfallskalender dokumentieren Sie epileptische Anfälle übersichtlich über ein bis drei Monate – mit Ihren eigenen Anfallsarten, Ihrem Notfallmedikament und einer Spalte zum Abhaken der Tabletten. Ausfüllen, als PDF speichern oder ausdrucken und zum nächsten Termin mitnehmen.

Warum ein Anfallskalender?

Ein Anfallskalender ist bei Epilepsie eines der wichtigsten Hilfsmittel für die Behandlung. Er zeigt, wie häufig und welche Anfälle auftreten, ob sie mit bestimmten Auslösern wie Schlafmangel oder vergessenen Tabletten zusammenhängen und wie gut eine Therapie wirkt. Auch bei Fragen zur Fahrtauglichkeit, zur Arbeit oder bei einer Medikamentenumstellung sind lückenlose Aufzeichnungen sehr hilfreich.

So führen Sie Ihr Anfallstagebuch richtig

  • Anfallsarten festlegen: Beschreiben Sie bis zu drei typische Anfälle als A, B und C. Im Kalender genügt dann der Buchstabe.
  • Jeden Tag eintragen – auch anfallsfreie Tage in der Spalte „kein Anfall“ ankreuzen.
  • Uhrzeit, Dauer und Umstände notieren, zum Beispiel ob der Anfall aus dem Schlaf heraus auftrat.
  • Mögliche Auslöser mit den Kürzeln festhalten, etwa S für Schlafmangel oder V für vergessene Tabletten.
  • Angehörige einbeziehen: Viele Anfälle bemerken Betroffene selbst nicht. Beobachtungen von anderen gehören mit in den Kalender.
Praxis-Tipp: Bitten Sie Angehörige, einen Anfall mit dem Handy zu filmen, sofern das die Hilfe nicht behindert. Ein kurzes Video sagt Ärztinnen und Ärzten oft mehr als jede Beschreibung.

Erste Hilfe bei einem epileptischen Anfall

  • ▸ Ruhe bewahren und auf die Uhr schauen
  • ▸ Gefährliche Gegenstände entfernen, den Kopf weich lagern
  • ▸ Nicht festhalten und nichts in den Mund stecken
  • ▸ Nach dem Anfall in die stabile Seitenlage bringen und bleiben, bis die Person wieder ganz wach ist
  • ▸ Ein verordnetes Notfallmedikament so geben, wie es ärztlich festgelegt wurde
⚠ Sofort Notruf 112, wenn ein Anfall länger als 5 Minuten dauert, mehrere Anfälle ohne Erwachen dazwischen auftreten, das Notfallmedikament nicht wirkt, eine Verletzung oder Atemnot besteht, der Anfall im Wasser war oder es der erste Anfall überhaupt ist.

Weiterführende Informationen für Betroffene und Angehörige bietet die Deutsche Gesellschaft für Epileptologie.

Häufige Fragen zum Anfallskalender

Wie lange sollte ich einen Anfallskalender führen?
Am besten dauerhaft. Für die Beurteilung einer neuen oder geänderten Behandlung sind mindestens die Monate zwischen zwei Terminen wichtig, bei seltenen Anfällen auch längere Zeiträume.
Gibt es den Anfallskalender als PDF-Vorlage?
Ja. Wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“. So entsteht eine Vorlage mit Ihren Anfallsarten und Medikamenten, die Sie beliebig oft ausdrucken können.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Der Kalender wird vollständig in Ihrem Browser erstellt. Es werden keine Daten gespeichert oder übertragen.
Eignet sich der Kalender auch für Kinder?
Ja. Eltern können Anfälle, Notfallmedikament und Tabletteneinnahme ihres Kindes genauso dokumentieren. Eine Kopie für Kita, Schule oder Betreuungspersonen ist oft sinnvoll.
Wichtiger Hinweis: Der Anfallskalender dient der Dokumentation und ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Beratung oder Behandlung. Ändern Sie Ihre Medikamente nie ohne ärztliche Rücksprache.