1. Angaben zur Person (optional)
2. Ihre Medikamente
Tragen Sie ab, wie viel Sie wann einnehmen, z. B. 1, ½ oder 2 (Eingabe „1/2“ wird zu „½“). „Bei Bedarf“-Medikamente erscheinen in einer eigenen Tabelle. Auch rezeptfreie Mittel und Nahrungsergänzungsmittel eintragen.
3. Ausdruck
Ihre Eingaben werden nicht gespeichert und nicht übertragen. Alles bleibt in Ihrem Browser.
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Tipp: Im Druckdialog können Sie statt eines Druckers „Als PDF speichern“ wählen. Format: A4 hoch.

Mit diesem Medikamentenplan behalten Sie den Überblick über alle Tabletten, Tropfen und Sprays: eintragen, was Sie wann einnehmen, und den Plan als PDF speichern oder direkt ausdrucken – auf Wunsch mit einer Abhakliste für jede Einnahme.

Wofür brauche ich einen Medikamentenplan?

Ein aktueller Medikamentenplan zeigt auf einen Blick, welches Medikament Sie in welcher Stärke, zu welcher Tageszeit und wofür einnehmen. Das hilft im Alltag gegen vergessene oder doppelte Einnahmen. Beim Arztbesuch, in der Apotheke, im Krankenhaus oder im Notfall wissen Behandelnde sofort, was Sie einnehmen, und können Wechselwirkungen besser erkennen.

So erstellen Sie Ihren Medikamentenplan zum Ausdrucken

  • Alles eintragen: auch rezeptfreie Schmerzmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Augentropfen, Sprays und Pflaster.
  • Name und Stärke so übernehmen, wie sie auf der Packung stehen, z. B. „Ramipril 5 mg“.
  • Menge je Tageszeit eintragen: 1 für eine Tablette, ½ für eine halbe.
  • Bei-Bedarf-Medikamente mit Anlass und Höchstmenge pro Tag notieren, so wie es Ihnen verordnet wurde.
  • Nach jeder Änderung einen neuen Plan mit aktuellem Datum drucken und den alten entsorgen.
Praxis-Tipp: Tragen Sie eine gefaltete Kopie im Portemonnaie und fotografieren Sie den Plan mit dem Handy. So ist er auch im Notfall oder im Urlaub griffbereit.

Medikamentenplan oder bundeseinheitlicher Medikationsplan?

Wer in Deutschland gesetzlich versichert ist und dauerhaft (mindestens 28 Tage) drei oder mehr verordnete, im ganzen Körper wirkende Medikamente gleichzeitig einnimmt, hat Anspruch auf einen bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) von der Hausärztin oder dem Hausarzt. Dieser Medikamentenplan ersetzt den BMP nicht. Er ist eine Ergänzung für alle, die ihre Einnahme selbst übersichtlich festhalten möchten, etwa bei rezeptfreien Mitteln, für Angehörige oder mit einer Abhakliste für zu Hause.

⚠ Wichtig: Setzen Sie Medikamente nie eigenmächtig ab und ändern Sie keine Dosis ohne ärztliche Rücksprache. Bei Verdacht auf eine Vergiftung wenden Sie sich an den Giftnotruf, bei Bewusstseinsstörung oder Atemnot wählen Sie sofort 112.

Häufige Fragen zum Medikamentenplan

Kann ich den Medikamentenplan als PDF speichern?
Ja. Wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“. So entsteht eine PDF-Vorlage, die Sie jederzeit erneut ausdrucken können.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Der Plan wird vollständig in Ihrem Browser erstellt. Es werden keine Daten gespeichert oder übertragen. Nach dem Schließen der Seite sind die Eingaben gelöscht.
Prüft der Rechner Wechselwirkungen oder Dosierungen?
Nein. Der Medikamentenplan übernimmt nur Ihre eigenen Angaben. Fragen zu Wechselwirkungen und Dosierungen klären Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke.
Wofür ist die Abhakliste gedacht?
Die Abhakliste ordnet alle Einnahmen nach Tageszeit für eine, zwei oder vier Wochen. Wer jede Einnahme direkt abhakt, sieht sofort, ob eine Dosis vergessen wurde. Das ist besonders hilfreich bei vielen Medikamenten oder wenn Angehörige unterstützen.
Wichtiger Hinweis: Der Medikamentenplan dient der persönlichen Übersicht. Er ersetzt weder den bundeseinheitlichen Medikationsplan noch eine ärztliche oder pharmazeutische Beratung.