Mit diesem Kopfschmerztagebuch erstellen Sie in einer Minute einen persönlichen Kopfschmerzkalender für ein bis drei Monate – mit Ihren eigenen Medikamenten als Spalten. Ausfüllen, als PDF speichern oder direkt ausdrucken und zum nächsten Arzttermin mitnehmen.
Warum ein Kopfschmerztagebuch?
Ein Kopfschmerztagebuch zeigt Muster, die im Gespräch oft verloren gehen: wie häufig die Kopfschmerzen auftreten, wie stark sie sind, welche Begleitsymptome dazugehören und wie gut die Medikamente wirken. Diese Angaben helfen bei der Unterscheidung zwischen Migräne und Spannungskopfschmerz, bei der Entscheidung für eine vorbeugende Behandlung und bei der Beurteilung, ob diese wirkt.
So füllen Sie den Kopfschmerzkalender richtig aus
- ✓ Jeden Tag eintragen – auch Tage ohne Kopfschmerz in der Spalte „kein KS“ ankreuzen.
- ✓ Zeitnah notieren, am besten noch am selben Abend.
- ✓ Jede Einnahme erfassen, mit Anzahl und Uhrzeit – auch rezeptfreie Schmerzmittel.
- ✓ Wirkung nach zwei Stunden bewerten: gut, mäßig oder keine.
Wann werden Schmerzmittel zum Problem?
Werden Kopfschmerz- oder Migränemittel über mehr als drei Monate zu häufig eingenommen, können sie selbst Kopfschmerzen auslösen. Nach der internationalen Kopfschmerzklassifikation (ICHD-3) gelten dabei folgende Grenzen:
- ▸ 10 oder mehr Tage pro Monat bei Triptanen, Kombinationspräparaten und Opioiden
- ▸ 15 oder mehr Tage pro Monat bei einfachen Schmerzmitteln wie Ibuprofen, Paracetamol oder ASS
Das Kopfschmerztagebuch enthält deshalb am Monatsende ein Feld für die Tage mit Akutmedikation.
Häufige Fragen zum Kopfschmerztagebuch
Für eine erste Einschätzung mindestens vier Wochen. Um eine vorbeugende Behandlung zu beurteilen, werden meist drei Monate betrachtet.
Ja. Wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“. So entsteht eine PDF-Vorlage mit Ihren Medikamenten, die Sie beliebig oft ausdrucken können.
Nein. Das Tagebuch wird vollständig in Ihrem Browser erstellt. Es werden keine Daten gespeichert oder übertragen.
Nein, der Aufbau ist gleich. Mit der Spalte „Aura“ und optional „Regelblutung“ eignet sich dieser Kopfschmerzkalender auch als Migränetagebuch.