1. Zeitraum
Viele Ärztinnen und Ärzte möchten ein Kopfschmerztagebuch über mindestens einen, besser drei Monate sehen.
2. Ihre Medikamente
Jedes Akutmedikament bekommt eine eigene Spalte. Leere Felder werden auf dem Ausdruck als Spalte zum Selbst-Eintragen angelegt.
3. Angaben auf dem Blatt (optional)
4. Zusätzliche Spalten
Ihre Eingaben werden nicht gespeichert und nicht übertragen. Alles bleibt in Ihrem Browser.
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Tipp: Im Druckdialog können Sie statt eines Druckers „Als PDF speichern“ wählen. Format: A4 quer.

Mit diesem Kopfschmerztagebuch erstellen Sie in einer Minute einen persönlichen Kopfschmerzkalender für ein bis drei Monate – mit Ihren eigenen Medikamenten als Spalten. Ausfüllen, als PDF speichern oder direkt ausdrucken und zum nächsten Arzttermin mitnehmen.

Warum ein Kopfschmerztagebuch?

Ein Kopfschmerztagebuch zeigt Muster, die im Gespräch oft verloren gehen: wie häufig die Kopfschmerzen auftreten, wie stark sie sind, welche Begleitsymptome dazugehören und wie gut die Medikamente wirken. Diese Angaben helfen bei der Unterscheidung zwischen Migräne und Spannungskopfschmerz, bei der Entscheidung für eine vorbeugende Behandlung und bei der Beurteilung, ob diese wirkt.

So füllen Sie den Kopfschmerzkalender richtig aus

  • Jeden Tag eintragen – auch Tage ohne Kopfschmerz in der Spalte „kein KS“ ankreuzen.
  • Zeitnah notieren, am besten noch am selben Abend.
  • Jede Einnahme erfassen, mit Anzahl und Uhrzeit – auch rezeptfreie Schmerzmittel.
  • Wirkung nach zwei Stunden bewerten: gut, mäßig oder keine.
Praxis-Tipp: Bringen Sie das Tagebuch über mindestens einen, besser drei Monate zum Termin mit. Erst dann lassen sich Häufigkeit und Behandlungserfolg verlässlich beurteilen.

Wann werden Schmerzmittel zum Problem?

Werden Kopfschmerz- oder Migränemittel über mehr als drei Monate zu häufig eingenommen, können sie selbst Kopfschmerzen auslösen. Nach der internationalen Kopfschmerzklassifikation (ICHD-3) gelten dabei folgende Grenzen:

  • 10 oder mehr Tage pro Monat bei Triptanen, Kombinationspräparaten und Opioiden
  • 15 oder mehr Tage pro Monat bei einfachen Schmerzmitteln wie Ibuprofen, Paracetamol oder ASS

Das Kopfschmerztagebuch enthält deshalb am Monatsende ein Feld für die Tage mit Akutmedikation.

⚠ Sofort Notruf 112 bei plötzlich einsetzendem, stärkstem Kopfschmerz („wie noch nie“), bei Kopfschmerz mit Lähmung, Taubheit, Sprach- oder Sehstörung oder Verwirrtheit, bei Fieber mit Nackensteife sowie bei Kopfschmerz nach einer Kopfverletzung. In der Schweiz: 144.

Häufige Fragen zum Kopfschmerztagebuch

Wie lange sollte ich ein Kopfschmerztagebuch führen?
Für eine erste Einschätzung mindestens vier Wochen. Um eine vorbeugende Behandlung zu beurteilen, werden meist drei Monate betrachtet.
Gibt es das Kopfschmerztagebuch als PDF-Vorlage?
Ja. Wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“. So entsteht eine PDF-Vorlage mit Ihren Medikamenten, die Sie beliebig oft ausdrucken können.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Das Tagebuch wird vollständig in Ihrem Browser erstellt. Es werden keine Daten gespeichert oder übertragen.
Ist ein Migränetagebuch etwas anderes?
Nein, der Aufbau ist gleich. Mit der Spalte „Aura“ und optional „Regelblutung“ eignet sich dieser Kopfschmerzkalender auch als Migränetagebuch.
Wichtiger Hinweis: Das Kopfschmerztagebuch dient der Dokumentation und ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung.